Användarvillkor

I. Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für alle Bestellungen bei
Wonderpops GmbH
Petersburg 14, 48599 Gronau, Deutschland
E-Mail: info@wonder-pops.com

Stand: 29.12.2025


§ 1 Geltungsbereich, Kundenkreis

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über den Kauf personalisierter, individuell hergestellter essbarer Waren (z. B. Lutscher, Süßwaren) (nachfolgend „Produkte“) zwischen der Wonderpops GmbH (nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“).

(2) Diese AGB gelten sowohl für Verbraucher im Sinne von § 13 BGB (B2C) als auch für Unternehmer im Sinne von § 14 BGB (B2B).

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich oder in Textform zu.

(4) Mit Abgabe einer Bestellung erkennt der Kunde diese AGB als verbindlich an. Dies gilt auch für internationale Kunden.

(5) Soweit zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, Anwendung finden, bleiben diese unberührt.


§ 2 Vertragsgegenstand, Individualanfertigung

(1) Vertragsgegenstand ist die Herstellung und Lieferung personalisierter, individuell nach Kundenvorgaben gestalteter essbarer Produkte.

(2) Sämtliche Produkte werden als Sonderanfertigungen nach den Vorgaben des Kunden produziert. Aufgrund der Natur der Ware als individualisierte Lebensmittel sind produktionsbedingte, naturbedingte und lebensmitteltypische Abweichungen möglich. Solche Abweichungen stellen, soweit sie im Rahmen des Üblichen liegen und die Gebrauchstauglichkeit nicht beeinträchtigen, keinen Mangel dar.

(3) Die Herstellung erfolgt ausschließlich auf Basis der vom Kunden übermittelten Daten, Dateien und Spezifikationen. Eine inhaltliche, gestalterische, lebensmittelrechtliche oder rechtliche Prüfung durch den Anbieter findet grundsätzlich nicht statt.

(4) Die im Shop gezeigten Produktabbildungen dienen als Beispielbilder. Aufgrund der individuellen Herstellung, handwerklichen Fertigung und naturbedingten Eigenschaften von Lebensmitteln können die gelieferten Produkte optisch, farblich, geschmacklich oder in ihrer Oberflächenstruktur von den Beispielbildern abweichen, ohne dass hierin ein Mangel liegt.


§ 3 Vertragsschluss, Produktionsstart, Änderungen

(1) Die im Online-Shop des Anbieters dargestellten Produkte stellen kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar.

(2) Der Kunde gibt durch Abschluss des Bestellvorgangs im Online-Shop oder durch individuelle Anfrage und Bestätigung ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages ab. Der Vertrag kommt durch Annahme des Angebots durch den Anbieter zustande; dies kann insbesondere durch Auftragsbestätigung, Zahlungsaufforderung oder durch Beginn der Produktion erfolgen.

(3) Mit Abschluss der Bestellung beginnt die Produktion grundsätzlich unmittelbar und automatisiert. Nach Produktionsbeginn sind Stornierungen, Änderungen, Korrekturen oder nachträgliche Anpassungen ausgeschlossen.

(4) Der Kunde trägt die volle Verantwortung für alle übermittelten Inhalte, insbesondere Dateien, Texte, Logos, Farbangaben, Positionen, Schreibweisen und sonstige Spezifikationen. Fehler oder Unklarheiten in Kundendaten begründen keinen Anspruch auf Korrektur, Änderung, kostenfreie Neuproduktion oder Rückabwicklung.

(5) Der Anbieter ist nicht verpflichtet, die vom Kunden übermittelten Daten vor Produktionsbeginn manuell zu prüfen oder den Kunden auf mögliche Fehler hinzuweisen.


§ 4 Preise, Zahlungsbedingungen

(1) Für Verbraucher (B2C) verstehen sich die angegebenen Preise einschließlich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.

(2) Für Unternehmer (B2B) verstehen sich die angegebenen Preise als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes ausgewiesen ist.

(3) Versandkosten sowie bei internationalen Lieferungen anfallende Zölle, Einfuhrsteuern, Abfertigungsgebühren, Importabgaben und sonstige Gebühren trägt der Kunde.

(4) Der Rechnungsbetrag ist mit Vertragsschluss bzw. nach den im Bestellprozess angegebenen Zahlungsbedingungen sofort fällig, sofern nichts anderes vereinbart ist.

(5) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, die gesetzlichen Verzugszinsen und weiteren gesetzlichen Verzugsschäden geltend zu machen.


§ 5 Internationale Lieferbedingungen (DAP – INCOTERMS 2020)

(1) Für internationale Lieferungen gilt DAP – Delivered At Place (INCOTERMS 2020), soweit nicht ausdrücklich abweichend vereinbart.

(2) Dies bedeutet insbesondere:

  • Der Anbieter liefert an die vom Kunden angegebene Adresse im Zielland, ohne Entladung.
  • Sämtliche Zölle, Einfuhrsteuern, Abfertigungsgebühren, Importzertifikate, Behördenkosten sowie sonstige Importabgaben trägt der Kunde.
  • Der Kunde ist für die Rechtskonformität der Einfuhr im Zielland verantwortlich.
  • Der Kunde trägt das Risiko, wenn Behörden die Ware verzögern, prüfen, zurückhalten, vernichten oder die Einfuhr untersagen.

(3) Ereignisse im Importland, die außerhalb der Kontrolle des Anbieters liegen, gelten nicht als Mangel. Dies gilt insbesondere für:

  • Zollstopps,
  • fehlende Unterlagen des Kunden,
  • Verbote für Lebensmittelimporte,
  • Importbeschränkungen,
  • Verzögerungen aufgrund lokaler Behörden,
  • Maßnahmen von Veterinär-, Zoll- oder Lebensmittelüberwachungsbehörden.

(4) Der Anbieter haftet nicht für Kosten oder Schäden, die durch Zollmaßnahmen, Behördenentscheidungen, Lagerung im Zoll, Verzögerungen, Rücksendung, Ablehnung oder Vernichtung der Ware entstehen, soweit gesetzlich zulässig.

(5) Wird eine Sendung aufgrund vom Kunden zu vertretender Umstände nicht zugestellt, zurückgesandt, eingelagert, vernichtet oder nicht abgeholt, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung von Versandkosten, Zollkosten, Importabgaben oder sonstigen entstandenen Zusatzkosten, soweit gesetzlich zulässig.


§ 6 Kundendaten, Dateien, Markenrechte; Nutzungsrechte; Freistellung

(1) Der Kunde bestätigt, dass er Inhaber sämtlicher erforderlicher Rechte an den von ihm übermittelten Daten und Dateien (z. B. Marken, Logos, Designs, Bilder, Schriftarten, Texte, Grafiken) ist oder über eine ausreichende Berechtigung zur Nutzung und Weitergabe an den Anbieter verfügt.

(2) Der Kunde räumt dem Anbieter ein einfaches, nicht ausschließliches, zeitlich auf die Vertragsdurchführung beschränktes Nutzungsrecht an den übermittelten Daten und Dateien ein, soweit dies zur Herstellung, Personalisierung, Qualitätskontrolle, Dokumentation, Abwicklung und Lieferung der Produkte erforderlich ist.

(3) Der Kunde stellt den Anbieter umfassend von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund der vertragsgemäßen Nutzung der vom Kunden übermittelten Daten und Dateien geltend gemacht werden. Die Freistellung umfasst insbesondere Ansprüche wegen:

  • Markenrechtsverletzungen,
  • Urheberrechtsverletzungen,
  • Designrechtsverletzungen,
  • Persönlichkeitsrechtsverletzungen,
  • Datenschutzverstößen,

sowie die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung einschließlich Rechtsanwalts- und Gerichtskosten.

(4) Der Anbieter führt keine Prüfung der vom Kunden übermittelten Daten und Dateien durch. Fehler in Kundendaten sind kein Reklamationsgrund. Änderungen, nachträgliche Anpassungen oder Produktionsstopps sind nicht möglich.


§ 6a Einwilligung zur werblichen Nutzung von Produktabbildungen (Opt-in)

(1) Nur sofern der Kunde im Bestellprozess ausdrücklich eingewilligt hat (Opt-in), ist der Anbieter berechtigt, Abbildungen der hergestellten personalisierten Produkte, insbesondere Produktfotos der fertigen Lutscher einschließlich der vom Kunden übermittelten Logos und Motive, zu eigenen Präsentations- und Marketingzwecken zu verwenden.

(2) Die Nutzung nach Absatz (1) umfasst insbesondere:

  • Veröffentlichung auf der Website des Anbieters,
  • Veröffentlichung in sozialen Netzwerken,
  • Nutzung in Newslettern,
  • Nutzung im Rahmen von Online-Werbeanzeigen.

(3) Die Einwilligung ist freiwillig und keine Voraussetzung für den Abschluss oder die Durchführung des Kaufvertrages.

(4) Der Kunde kann die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Der Widerruf kann in Textform erfolgen, insbesondere per E-Mail an info@wonder-pops.com.

(5) Nach Eingang des Widerrufs wird der Anbieter die betreffende Nutzung innerhalb angemessener Frist einstellen und bereits veröffentlichte Inhalte, soweit technisch möglich und zumutbar, entfernen.

(6) Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Nutzung bleibt unberührt.


§ 7 Produktions- und Toleranzklausel (technische und natürliche Abweichungen)

(1) Aufgrund der individuellen Herstellung sowie der lebensmitteltypischen Eigenschaften können Abweichungen auftreten, die keinen Mangel darstellen, sofern sie im branchenüblichen Rahmen liegen und die Gebrauchstauglichkeit nicht beeinträchtigen. Dies gilt insbesondere für:

  • Farbabweichungen zwischen Monitor, Vorschau, Druck und Endprodukt,
  • Helligkeits-, Kontrast- und Farbschwankungen,
  • Positionsabweichungen im technisch üblichen Bereich,
  • chargenbedingte Unterschiede,
  • Geschmacks- und Konsistenzvariationen,
  • Formabweichungen,
  • Transparenz- oder Texturunterschiede,
  • Abweichungen aufgrund natürlicher Rohstoffe,
  • leichte Luftblasen,
  • kleine Kanten,
  • minimale Unebenheiten,
  • handwerklich bedingte Oberflächenunterschiede.

(2) Derartige Abweichungen sind bei personalisierten Lebensmitteln technisch, naturbedingt oder handwerklich bedingt und stellen keinen Reklamations- oder Gewährleistungsgrund dar, soweit die Gebrauchstauglichkeit nicht beeinträchtigt ist.


§ 8 Lebensmittelrechtliche Besonderheiten, Transport und Lagerung

(1) Alle Produkte verfügen über ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD). Nach Ablauf des MHD besteht keine Haftung des Anbieters für produkt- oder lebensmitteltypische Qualitätsveränderungen.

(2) Qualitätsveränderungen durch Transport oder Klima, insbesondere Hitze, Frost, Feuchtigkeit, Sonneneinstrahlung oder sonstige Temperatur- und Witterungseinflüsse, stellen keinen Mangel dar, soweit der Anbieter diese nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat.

(3) Die Rückgabe verderblicher Lebensmittel ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

(4) Der Kunde ist ab Erhalt der Ware für die sachgerechte Lagerung verantwortlich.

(5) Öffnen, Probieren, unsachgemäße Lagerung, Weiterverarbeitung oder sonstige Eingriffe nach Erhalt der Ware schließen Ansprüche aus, soweit der geltend gemachte Mangel hierauf beruht.


§ 9 Widerruf, Stornierung, Rückgabe

(1) Da alle Produkte personalisiert und/oder verderblich sind, ist ein Widerruf gesetzlich ausgeschlossen, insbesondere gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 2 BGB.

(2) Eine Stornierung ist nach Abgabe der Bestellung und spätestens mit Beginn der Produktion ausgeschlossen.

(3) Rückgabe oder Umtausch sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.


§ 10 Gewährleistung

(A) Verbraucher (B2C)

(1) Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist.

(2) Kein Gewährleistungsanspruch besteht insbesondere bei:

  • personalisierungsbedingten Abweichungen,
  • handwerklich bedingten optischen Abweichungen im üblichen Rahmen,
  • Geschmacks-, Farb- oder Formvariationen im üblichen Rahmen,
  • Transportschäden durch Klimaeinwirkungen außerhalb unseres Einflussbereichs,
  • falscher Lagerung durch den Kunden,
  • Zollverzögerungen oder behördlichen Maßnahmen,
  • Fehlern in Kundendateien,
  • Abweichungen, die nach § 7 und § 8 als übliche Beschaffenheit vereinbart sind.

(3) Im Falle eines tatsächlichen Mangels steht dem Anbieter das Recht zur Nacherfüllung zu. Die Nacherfüllung erfolgt nach Wahl des Anbieters durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung.

(4) Ein Anspruch auf Schadensersatz wegen eines Mangels besteht nur im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Haftungsregelungen dieser AGB.

(B) Unternehmer (B2B)

(5) Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Gefahrübergang, soweit gesetzlich zulässig.

(6) Soweit § 377 HGB anwendbar ist, hat der Kunde die Ware unverzüglich nach Erhalt zu untersuchen und erkennbare Mängel unverzüglich anzuzeigen.

(7) Mängel sind vom Kunden bei offensichtlichen Fehlern möglichst innerhalb von 48 Stunden nach Erhalt der Ware schriftlich oder in Textform anzuzeigen. Unterbleibt die Anzeige, gilt die Ware als genehmigt, soweit gesetzlich zulässig und § 377 HGB anwendbar ist.

(8) Der Anbieter ist nach seiner Wahl zur Nachbesserung oder Ersatzlieferung berechtigt.


§ 11 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter der Höhe nach begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

(3) Ausgeschlossen ist, soweit gesetzlich zulässig, jede Haftung für:

  • Transportverzögerungen,
  • Zollmaßnahmen,
  • Importverbote,
  • klimatische Schäden,
  • Folge- und Vermögensschäden,
  • entgangenen Gewinn,
  • Verzögerungen durch internationale Carrier,
  • Fehler in Kundendateien,
  • Fehler aufgrund nicht rechtzeitiger Bestellung vor Veranstaltungen oder Events.

(4) Für internationale Geschäfte sind, soweit gesetzlich zulässig, punitive damages, exemplary damages, consequential damages und indirect damages ausgeschlossen.

(5) Die maximale Haftungshöhe ist, soweit gesetzlich zulässig, auf den Warenwert des jeweiligen Auftrags begrenzt.


§ 12 Höhere Gewalt (Force Majeure)

(1) Ereignisse höherer Gewalt entbinden den Anbieter für die Dauer der Störung und im Umfang ihrer Wirkung von den Leistungspflichten. Als höhere Gewalt gelten insbesondere:

  • Naturkatastrophen,
  • Krieg, Embargos, Sanktionen,
  • Pandemie oder Epidemie,
  • staatliche Importbeschränkungen,
  • globale Lieferkettenstörungen,
  • Rohstoffkrisen,
  • Streiks und Arbeitskämpfe,
  • Energieausfälle,
  • Cyberangriffe,
  • behördliche Anordnungen.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, Lieferungen zu verschieben oder vom Vertrag zurückzutreten, wenn die Leistungserbringung aufgrund höherer Gewalt dauerhaft unmöglich oder unzumutbar wird.

(3) Schadensersatzansprüche wegen Verzögerungen oder Ausfällen infolge höherer Gewalt sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.


§ 13 Export- und Produktsicherheitsverantwortung des Kunden

(1) Der Kunde ist verantwortlich für die Einfuhrkonformität im Zielland, insbesondere hinsichtlich:

  • Lebensmittelkennzeichnung,
  • Produktzulassungen,
  • Importvorschriften,
  • lokaler Registrierungen,
  • Steuern,
  • Food Safety Regulations,
  • zollrechtlicher Anforderungen.

(2) Der Anbieter haftet nicht, wenn Produkte im Zielland spezifischen Vorschriften nicht entsprechen oder von Behörden zurückgewiesen, vernichtet, verzögert oder beschlagnahmt werden.

Lebensmittelrechtliche Anforderungen im Bestimmungsland / Exportverantwortung

(1) Der Anbieter stellt die Produkte nach den in Deutschland geltenden lebensmittelrechtlichen Vorschriften her und kennzeichnet diese entsprechend der deutschen gesetzlichen Anforderungen.

(2) Erfolgt die Lieferung in ein anderes Land, insbesondere innerhalb oder außerhalb der Europäischen Union, ist der Kunde selbst dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass die Produkte den im Bestimmungsland geltenden lebensmittelrechtlichen Vorschriften entsprechen. Dies umfasst insbesondere:

Kennzeichnungspflichten (z. B. Zutaten, Allergene, Nährwerte),
sprachliche Anforderungen,
nationale Zusatzvorschriften,
Import- und Zulassungsanforderungen.

(3) Der Anbieter ist nicht verpflichtet, die Produkte an die lebensmittelrechtlichen Vorschriften des jeweiligen Bestimmungslandes anzupassen oder entsprechende Prüfungen vorzunehmen.

(4) Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter vor Vertragsschluss ausdrücklich darauf hinzuweisen, sofern besondere gesetzliche Anforderungen im Bestimmungsland bestehen. Erfolgt kein entsprechender Hinweis, erfolgt die Lieferung ausschließlich nach den in Deutschland geltenden Vorschriften.

(5) Der Anbieter haftet nicht für Nachteile, Schäden, Verzögerungen, Einfuhrprobleme, Vertriebsverbote oder behördliche Maßnahmen, die daraus resultieren, dass die Produkte nicht den gesetzlichen Anforderungen des Bestimmungslandes entsprechen, soweit gesetzlich zulässig.

(6) Bei Bestellungen durch Unternehmer (B2B) gilt der Kunde als Importeur im Sinne der jeweiligen lebensmittelrechtlichen Vorschriften des Bestimmungslandes und übernimmt sämtliche damit verbundenen Pflichten.


§ 14 Vertragssprache, Priorität

(1) Vertragssprache ist Deutsch.

(2) Soweit Übersetzungen bereitgestellt werden, ist ausschließlich die deutsche Fassung dieser AGB verbindlich.


§ 15 Eigentumsvorbehalt

Bis zur vollständigen Zahlung bleibt die Ware Eigentum des Anbieters.


§ 16 Rechtswahl, Gerichtsstand

(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Für Unternehmer (B2B) ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis Gronau, Deutschland.

(3) Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.


§ 17 Veranstaltungen, Events, feste Termine, Nacherfüllung

(1) Erfolgt die Bestellung für ein Event, eine Messe, eine Promotion, eine Hochzeit, eine Firmenveranstaltung oder einen sonstigen zeitgebundenen Anlass, liegt die rechtzeitige Planung und Bestellung ausschließlich im Verantwortungsbereich des Kunden.

(2) Der Kunde ist verpflichtet, Bestellungen mit ausreichendem zeitlichen Vorlauf vorzunehmen. Um im Fall eines Mangels oder einer Beanstandung eine Nacherfüllung zu ermöglichen, empfehlen wir ausdrücklich eine Bestellung mindestens 6 Wochen vor dem geplanten Eventtermin.

(3) Auch bei personalisierten Waren steht dem Anbieter im Mangelfall, soweit gesetzlich zulässig, zunächst das Recht zur Nacherfüllung zu. Die Nacherfüllung erfolgt nach Wahl des Anbieters durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung.

(4) Ist eine Nacherfüllung aufgrund eines vom Kunden gewählten engen Zeitplans oder eines einmaligen Eventdatums nicht mehr möglich, begründet dies keinen Anspruch auf Schadensersatz, Ersatz nutzloser Aufwendungen, Ersatz von Veranstaltungskosten, entgangenen Gewinn, Rücktritt oder sonstige Eventfolgekosten, soweit gesetzlich zulässig.

(5) Das Risiko, dass Produkte zu einem festen Datum benötigt werden und im Fall einer Beanstandung nicht mehr rechtzeitig ersetzt oder nachgebessert werden können, trägt der Kunde.

(6) Eine Haftung für Eventausfälle, Veranstaltungsstörungen, Reputationsschäden, Umsatzausfälle oder sonstige wirtschaftliche Folgeschäden ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.


§ 18 Verbraucherschlichtung

Soweit gesetzlich erforderlich, werden Informationen zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren nach den jeweils anwendbaren Vorschriften gesondert auf der Website oder im Impressum bereitgestellt.


Letzte Aktualisierung: 29.12.2025